<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rdf:RDF xmlns="http://my.netscape.com/rdf/simple/0.9/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><channel><title>Quintessenz</title><link>http://www.quintessenz.at/</link><description>http://www.quintessenz.at/</description></channel><item><title>q/Talk, Di 27. Juli, WikiLeaks - im Visier der Geheimdienste</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100008045</link><short>wie die Wahrheits Hacker von WikiLeaks die Freie Presse fördern. 

Georg Markus Kainz versucht beim sommerlichen q/Talk mit Leo Findeisen von Transforming Freedom zu erkunden, ob im Zeitalter der gleichgeschalteten Massenmedien das Studium von Originaldokumenten notwendig für einen aufgeklärten Bürger wird. 

Datum: Di, 27. Juli 2010. Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan: http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan  -&gt; Nr. 55.</short><full>"Auch jetzt, nach der Veröffentlichung der Dokumente, wiegelt Guttenberg erst mal ab. Er sprach sich auf Phoenix erneut für einen offeneren Umgang mit dem Afghanistan-Einsatz aus und beklagte, dass Realitäten "weich gezeichnet" worden seien. Sein Sprecher Christian Dienst wurde konkreter. Aus den Dokumenten ergebe sich bisher "nichts Neues", sagte er."

... bestätigt der deutsche Verteidigungsminister Guttenberg dem Spiegel indirekt die Authentizität von annähernd 100.000 veröffentlichten Militärdokumenten über den Afghanistan-Krieg. Diese auf Wikileaks veröffentlichten Dokumente wurden von renommierten Medien, wie die New York Times oder dem britische Guardian überprüft.

Wikileaks durchbricht die Propaganda des "Embedded Journalismus". Diese Offenheit ist amerikanischen Militärstrategen derart ein Dorn im Auge, dass Pläne zur Ausschaltung offen diskutiert wurden. Nach dem Desaster auf der Propagandafront in Vietnam hat man im Pentagon dazugelernt und ausschließlich geführte Reisetouren in Kriegsgebiete nach dem Beispiel der Deutschen Wochenschau angeboten.

Georg Markus Kainz versucht beim sommerlichen q/Talk mit Leo Findeisen von Transforming Freedom zu erkunden, ob im Zeitalter der gleichgeschalteten Massenmedien das Studium von Originaldokumenten notwendig für einen aufgeklärten Bürger wird. 

Hintergrundlektüre:

ORF.at: US-Geheimdienst wollte Wikileaks zerstören
http://futurezone.orf.at/stories/1641858

Zeit.de: Wikileaks enthüllt knapp 92.000 geheime Kriegsdokumente
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/geheime-kriegsdokumente

Online: Wikileaks founder Julian Assange has passport confiscated
Times"&gt;http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/article7128506.ece"&gt;Times 

DerStandard.at: Task Force Wikileaks gemeinsam mit "Spiegel", "New York Times" und "Guardian"
http://derstandard.at/1277338963880/Task-Force-Wikileaks-gemeinsam-mit-Spiegel-New-York-Times-und-Guardian

Wikileaks: Afghan War Diary, 2004-2010
http://wikileaks.org/wiki/Afghan_War_Diary,_2004-2010</full></item><item><title>Fr 16. Juli, 20 Uhr, Big Brother Awards Kick Off 2010 </title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100008023</link><short>Wer sich aufregt, möge sich regen! 

Wir laden Euch herzlich zu unserem Kick Off Meeting zu den 12. Big Brother Awards in Österreich am: 

16. Juli 2010 um 20 Uhr ins MQ Wien (quartier21/QDK) zur q/uintessenz ein. 

Lageplan: http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&gt; Nr. 55. 

Dann sind es noch 100 Tage bis zur Verleihung am 25.10. um 20 Uhr im
Rabenhof Theater.</short><full>Wir wollen am 16. Juli die Bereiche:

  * Öffentlichkeitsarbeit
    Webseite, Aussendungen, Grafiken, ...
  * Recherche der Nominierten
    Fälle und Fakten hinterfragen, ...
  * Gala im Rabenhof Theater:
    Laudatoren, Show-Acts, ...
  * Rahmenprogramm
    Public Viewing, Open Air Streaming Graz, ...
  * International
    Internationale Gäste, Zusammenarbeit, ...

    mit Euch besprechen und beginnen dann mit den Vorbereitungen zu den 12. Big Brother Awards in Österreich.

Es gibt genug zu tun. Packen wir es an. Es ist für jedes Zeitbudget und Interesse etwas dabei. ;-)

Wer sich aufregt, möge sich regen!

Bitte leitet diese q/depesche auch an Personen weiter, von denen Ihr annehmt, dass sie gerne bei den Big Brother Awards mitmachen wollen.</full></item><item><title>q/Talk, Di 29. Juni, Rasterfahndung im Web 2.0</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100008010</link><short>durch Suicide im Social Net das reale Überleben ermöglichen. 

Endlich Sommer: warme Temperaturen und laue Nächte laden ein. Statt in den Weiten des Internet ein zweites Leben zu führen ist reales Leben angesagt. Doch wie bekommt man den Schatten wieder los, wie kann man sich befreien, wie kommt man wieder raus aus den Fängen der Social Networks. 

DI (fh) Gerald Bäck von digitalaffairs.at gibt vorab Einblick in die
Thematik sozialer Netzwerke. 

Datum: Di, 29. Juni 2010. Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan: http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan	-&gt; Nr. 55.</short><full>http://www.quintessenz.at/d/000100008005

Der Rückschritt ins reale Leben wird einem nicht einfach gemacht, und so bombardieren uns die Avatare des Schattenreichs mit Aufforderungen wieder mehr Zeit in den Dunkelkammern vor den flimmernden Bildschirmen die deren Welt bedeutet zu verbringen.

"Deine Freunde vermissen Dich" und ähnliche Sprüche versuchen uns ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, nur weil derzeit der Gastgarten lockt. Versuche sich zu befreien enden oft mit einer totalen Abkehr von den Scheinfreunden der digitalen Profile. Enden mit einem Suizid des Zweitselbst.

Hilfsprogramme und Anleitungen helfen bei der Entwöhnung und beim Ausstieg. Doch was passiert mit dem digitalen Fingerabdruck, den wir im Netz hinterlassen haben - mehr dazu beim sommerlichen q/Talk in Museumsquartier, einem der Sammelplätze des realen Lebens.

Hintergrundlektüre:

Web 2.0 Suicide Machine - Meet your Real Neighbours again!
--&gt; http://suicidemachine.org

Mein digitaler Selbstmord
--&gt; http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,532070,00.html

60 Prozent denken über Facebook-Ausstieg nach
--&gt; http://www.swissitmagazine.ch/internet/web20/articles/264961</full></item><item><title>Ab 28.5.: Linuxwochen Tour Abschluss in Eisenstadt</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007967</link><short>   nach den Etappenzielen Wien, Linz, Graz und Krems findet die Linuxwochen Österreich Tour in der FH Eisenstadt ihren würdigen Abschluss.

  Wie an den vorhergehenden Standorten wird ein breites Publikum von Einsteigern, versierten Anwendern bis zu Programmierern angesprochen. 

Von Cloud Computing, dem Handy-OS Android über Standardsoftware wie dem Grafikprogramm Inkscape bis hin zu Serverüberwachung mittels Nagios ist für jeden etwas dabei.</short><full>Der Eintritt ist wie immer frei und es ist keine Anmeldung nötig. Die Fahrt von Wien nimmt nur ca. 45 min in Anspruch.

Das Programm ist auf der Webseite der Linuxwochen zu finden
(http://www.linuxwochen.at)


Freitag, 28. Mai 2010

1315 Uhr: Monitoring your Servers 24x7 by using Nagios 3, Rainer Schmidt
1415 Uhr: Clean IT von Tina Seehuber
1515 Uhr: Schulnetzwerk am BG/BRG Weiz von Helmut Peer
1630 Uhr: Freiheit der Aus(zu)bildenden im digitalen Zeitalter? Freie Software! von Free Software Foundation Europe (FSFE)
1730 Uhr: X11-tricks und shared desktops von Dr. Robert Matzinger

Samstag, 29. Mai 2010

1000 Uhr: Kwickserver Web and Database Server von DI Peter Buzanits
1100 Uhr: Der Open Source Cloud Stack und mehr von Angelika Gößler
1130 Uhr: Android von Dr. Robert Matzinger
1245 Uhr: LINUX-Medien optimal nutzen von Dr. Herbert Gassner
1335 Uhr: The Python Game Book von Laurin Novak
1345 Uhr: Webentwicklung mit Open Source Tools von Kaspar Schweiger
1445 Uhr: Daten speichern trotze Cache und Katastrophen, Rene Pfeiffer
1600 Uhr: Inkscape von Franz Knipp
1700 Uhr: Linux-basierte E-Book-Reader im Vergleich, Dr. Herbert Gassner

christian jeitler

-- 
+43 - 699 - 81729005
chris@quintessenz.at</full></item><item><title>UK: Gefangen in den Fängen des eigenen Überwachungswahns</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007966</link><short>UK: Regierung kippt Überwachungsgesetze der Vorgänger. 

  Immer mehr Politiker bekommen die eigenen Überwachungsmaßnahmen zu spüren. Nach dem Theater des letzten Sommers, als die Freiheitlichen bemerken mussten, dass bei Überwachung von Telefon und Kommunikation die eigenen Leute abgehört wurden, folgt im Mutterland der Überwachung der Showdown an der Wahlurne.</short><full>   Im Land des verordneten Verlust an Privatsphäre musste die bisher amtierende Labour Regierung eine herbe Wahlschlappe hinnehmen.

   Der amtierende Premier Brown ging dem Verlust an Privatsphäre in die Falle, als eine privat gemurmelte Aussage über eine Unterstützerin der eigenen Party, von Mikrofonen aufgezeichnet und veröffentlicht wurde.

   Die neu gewählte Regierung aus Tories und Liberal Demokraten unter David Cameron und Nick Clegg hat im Koalitionsvertrag vereinbart die Überwachungsgesetze ihrer Vorgänger abzuschaffen.

   Jene Überwachungsgesetze, die Großbritanniens Politiker zusammen mit europäischen Ministern und Regierungschefs vorangetrieben haben, sind auf auf einmal obsolet geworden.

   In Österreich steht das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, einer verdachtsunabhängigen Speicherung unserer Kommunikationsdaten, nach Ende der Begutachtungsfrist vor der Abstimmung im Nationalrat.

   Die Videoüberwachung wurde in Österreich mit dem Datenschutzgesetz 2010 ohne Genehmigung erlaubt, während in UK die Reglementierung für Videoüberwachungen an öffentlichen Orten nun wieder verschärft wird.

   Der unkontrollierte Überwachungswahn aus Paranoia und versteckter Förderung der immer größer werdenden Überwachungsindustrie, wird von den Bürgern auf Dauer nicht gutgeheißen. Es ist Zeit diese Wende auch in Österreich zu vollziehen. Überwachungsmaßnahmen gegen die eigene Bevölkerung untergraben schlussendlich unsere Demokratie und sind in höchstem Maße verfassungsfeindlich.

Hintergrundlinks:

Gordon Brown calls Labour supporter a 'bigoted woman'
&lt;http://www.guardian.co.uk/politics/2010/apr/28/gordon-brown-bigoted-woman&gt;

U.K. surveillance systems scaled back
New government will 'end the culture of spying on its citizens'
&lt;http://www.cbc.ca/technology/story/2010/05/20/britain-security-measures-cuts.html&gt;

Cameron and Clegg set out 'radical' policy programme
&lt;http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/politics/8693535.stm&gt;

Überwachungswende: Briten machen Schluss mit Big Brother
&lt;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,696094,00.html&gt;</full></item><item><title>Linuxwochen Wien ab 6. Mai im alten Rathaus: Das Ende des Separatistentums</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007954</link><short>Globale Lösungen in einer globalen Welt: 

   20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sind auch die ideologischen Grenzen zwischen den Betriebssystemen gefallen. Der von Linux propagierte Gedanken von Open Source und Freier Software findet immer weitere Verbreitung in allen Betriebssystemen und auf allen Geräten egal ob Handy, Laptop oder Mainframe. 

http://www.linuxwochen.at</short><full>   Wie eine erst kürzlich veröffentlichte Studie belegt, sind neben Investitionssicherheit und Skalierbarkeit, Open Source und GPL eines der wichtigsten Entscheidungskriterien.

   Erstmalig sind bei einer Veranstaltung in Österreich sowohl Vertreter der etablierten IT Giganten wie IBM oder Microsoft, wie auch ortsansässige Open Source KMU's wie Cubit, Linbit, Avalaris, DiTech, strg.at, Attingo den Mitgliedern der Open Source Experts Group der WKÖ, uva. vertreten.

   "Nur der Einsatz von Open Source Software gibt Unternehmen die Sicherheit zu wissen, was hinter ihrer eigenen Firewall passiert. Und nicht versehentlich Backdoors, Trojaner und sonstige Malware, die nach Hause telefoniert, zum Einsatz kommt" gibt IT Manager Mag. Georg Markus Kainz zu bedenken.

   Erst durch Open Source wurde es möglich Datenbanken und Content Management Systeme ohne Zusatzaufwand auf allen bestehenden Server Plattformen einzusetzen. Im Sinne der Investitionssicherheit streben IT Manager in ihrem Systemmix nach möglichst portablen Bausteinen. Sollte einer Bausteine ausfallen, oder nicht entsprechend weiter entwickelt werden, kann ohne die andere Infrastruktur zu vernachlässigen, dieser Baustein migriert werden. So kann z.B. ein Webportal binnen 5 Minuten von einem Windows Server auf einen Linux Server, oder Apple Server migriert werden, wenn die Portallösung auf PHP und MySQL aufbaut.

  Mit mehr als 70 Vorträgen und Workshops, 20 Ausstellern, sind die Linuxwochen Österreichs größte IT Veranstaltung. Eine Betonung des Stellenwertes von Open Source in Österreich und damit verbundenen Wirtschaftsleistung.

   Bei freiem Eintritt wird Besuchern ein umfassendes Fachprogramm und ein Messebereich geboten. Die Veranstaltungsreihe, die bereits zum 10. Mal durch Österreich tourt, hat sich damit bei Wirtschaft, Entwicklern und Privatanwendern als Fixpunkt im Kalender etabliert.

Programm: http://linuxwochen.at/index.php?option=com_content&amp;id=127

   Mehr als 20 Open Source Projekte wie SuSE, Fedora, OpenOffice, Unternehmen wie IBM, CuBit, Linbit, Open Source Experts Group der WKÖ, uva. stehen im Messebereich den Besuchern von Do, 6. Mai, bis Sa, 8. Mai, Rede und Antwort.

Messe: http://linuxwochen.at/index.php?option=com_content&amp;id=128

christian jeitler

--
+43 - 699 - 81729005
chris@linuxwochen.at</full></item><item><title>q/Talk, 27. April, Zeigt her Eure Bilder, zeigt her Eure Fotos,</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007953</link><short>  oder der gierige Blick auf unser Privatleben. Professor Norbert Pfeifer und Georg Markus Kainz erkunden wie sich durch Luftbilder und Street View unser privates Leben im Panorama erkunden lässt. 

Datum: Di, 27. April 2010. 
Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan: http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan -&gt; Nr. 55.</short><full>http://www.quintessenz.at/d/000100007952

Immer wieder wird erzählt, dass eh jeder selbst schuld ist, der private, persönliche Informationen im Internet veröffentlicht. Über die Gefahren von Facebook, Twitter und Co. wurde schon zur Genüge berichtet. Doch was Panoramafreiheit bedeutet, und warum der eidgenössische Datenschützer Hanspeter Thür Google Street View durch ein Bundesgericht stoppen will, zeigt eine weitere Dimension des Verlustes an Selbstbestimmung.

Es ist eine Illusion zu glauben, man sei Herr seiner Daten, und könne bestimmen, welche Daten im Netz veröffentlicht werden, und wie diese verknüpft und interpretiert werden.

Seien wir froh, dass die Panoramafreiheit in den meisten Ländern gilt, sonst müssten wir allesamt auf Urlaubsfotos verzichten. Doch nun wird dieses sinnvolle Recht von einem amerikanischen Mammutkonzern zur Gewinnmaximierung und zum Gaudium der Gaffer missbraucht. Mittels Street View wird unsere Wohnumgebung in die Öffentlichkeit gezerrt, und mittels Google Maps wird auch noch ein Blick in unseren Hinterhof ermöglicht.

Jeder, der meint, er habe nichts zu verbergen, verliert seine Privatsphäre. Welche Informationen und Rückschlüsse aus solchen Bildern gewonnen werden können versucht Georg Markus Kainz im Gespräch mit Prof. Norbert Pfeifer vom Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung zu ergründen.

Hintergrundlektüre:

Blick.ch: Schweizer Datenschützer Thür stoppt Google Street View
--&gt; http://www.blick.ch/news/schweiz/thuer-stoppt-google-street-view-136745

Österreichische Datenschutzkommission zur Genehmigung von Google Street View
--&gt; http://www.dsk.gv.at/site/6733/default.aspx

Wikipedia: Google Street View
--&gt; http://en.wikipedia.org/wiki/Google_Street_View</full></item><item><title>q/Talk, 30. März, Zeigt her Eure Daten - "Es gibt kein Logout"</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007763</link><short>oder gefangen von den Tentakel im Netz. Gilbert Wondracek vom ISEC Lab der TU Wien zeigt, wie Mitglieder sozialer Netzwerke, wie z.B. XING, oder Facebook, anderswo im Internet wiedererkannt und ausgespäht werden können. 

Datum: Di, 30. Märzt 2010. 
Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan: http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&gt; Nr. 55.</short><full>  Es gibt wohl kaum noch jemanden, der sich der Illusion hergibt zu glauben, dass die ganzen Anbieter im Internet nicht mitlesen können.
  Es gibt wohl kaum jemanden, der an Zauberei glaubt, wenn immer passgenaue Werbung bei seinen Google-Mails angezeigt wird.
  Es gibt wohl kaum jemanden, der sich wundert, wenn Einbrecher eine Wohnung aufbrechen, deren Besitzer seinen Urlaub über Twitter angekündigt hat.

Aber das gilt doch alles nicht für uns, denn wir sind vorsichtig, nutzen verschiedene Dienste und passen auf was wir im Web publizieren.

"Wir haben uns gefragt, ob man die persönlichen Daten von Mitgliedern eines sozialen Netzwerks nutzen kann, um sie dann anderswo im Internet wiederzuerkennen und ihr Verhalten auszuspionieren", sagt Gilbert Wondracek, Informatiker an der TU Wien. Das Experiment war von Erfolg gekrönt, die anschließende Aufregung groß. Der Spiegel nennt es schlicht Datenschutz-GAU und der FAZ war es eine Hintergrundgeschichte wert.

Georg Markus Kainz hat deshalb zum q/Talk im März Gilbert Wondracek von der TU Wien eingeladen, um über unseren digitale Fingerabdruck und wie wir uns eine gewisse Privatsphäre im Zeitalter von Web 2.0 erhalten können, zu diskutieren. 

Hintergrundlektüre:

http://www.iseclab.org/papers/sonda-TR.pdf
--&gt; ISEC Lab: A Practical Attack to De-Anonymize Social Network Users
http://www.schneier.com/blog/archives/2010/03/de-anonymizing.html
--&gt; Bruce Schneier's Blog
http://yro.slashdot.org/story/10/02/02/0118213/De-Anonymizing-Social-Network-Users
--&gt; Slashdot: De-Anonymizing Social Network Users
http://www.h-online.com/security/news/item/Indiscrete-web-browsers-assist-de-anonymisation-919669.html
--&gt; H-Online: Indiscrete web browsers assist de-anonymisation
http://www.darkreading.com/insiderthreat/security/client/showArticle.jhtml?articleID=223100436
--&gt; DarkReading: Attack Unmasks User Behind The Browser
http://arstechnica.com/security/news/2010/02/browser-history-hijack-social-networks-lost-anonymity.ars
--&gt; Ars Technica: Browser history hijack + social networks = lost anonymity
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,675395,00.html
--&gt; Spiegel Online: IT-Forscher enttarnen Internetsurfer
http://www.heise.de/security/meldung/Plaudertasche-Web-Browser-erleichtert-Deanonymisierung-919076.html
--&gt; Heise: Plaudertasche Web-Browser erleichtert Deanonymisierung
http://www.faz.net/s/Rub2F3F4B59BC1F4E6F8AD8A246962CEBCD/Doc~E612B5C2877B94793B22C47227C891C94~ATpl~Ecommon~Scontent.html
--&gt; Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Zeigt her eure Daten</full></item><item><title>q/Talk, Di 23. Feb, Willkommen im Überwachungsstaat</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007667</link><short>Der brave Bürger - oder das Recht auf eine eigene Meinung? 

 * Elisabeth Grießler, Attac
 * Niklas Schinerl, Greenpeace 

erkunden gemeinsam mit Georg Markus Kainz, inwieweit das ins Haus stehenden Terrorismuspräventionsgesetz die Tätigkeit dieser Vereine betrifft und eventuell gefährdet.
 
Datum: Di, 23. Februar 2010. Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan:  http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&gt; Nr. 55.</short><full>http://www.quintessenz.at/d/000100007666

Österreichs Beamte waren immer schon gewöhnt gute Untertanen zu verwalten. Da irritieren Ausflüge in die direkte Demokratie und eigenständige Willensäußerungen. Das Volk darf suggestive, von oben angeordnete Volksbefragungen beantworten, sich sonst jedoch auf das Kreuzerl am Stimmzettel beschränken.

Wieder einmal müssen die Terroristen herhalten, um den Österreichern wieder etwas mehr ihrer Freiheit wegzunehmen. Österreich passt seine Gesetzeslage der Situation am Hindukush an. Mit der Begründung damit besser gegen Terrorismus vorgehen zu können, wartet das Terrorismuspräventionsgesetz auf Beschluss durch den Nationalrat.

Das Institut für Strafrecht und Kriminologie, der Österreichische Rechtsanwaltskammertag, oder das Landesgericht Graz stellen die Sinnhaftigkeit dieses weitreichenden Entwurfes in Frage. Journalisten sehen sich in ihrer Berichterstattung bedroht und bekannte NGO's warnen vor einem neuen Gummiparagraphen, der sich nur allzu leicht gegen bürgerliche Freiheiten verbiegen lässt.

Kann schon die Veröffentlichung von IT-Sicherheitslücken als Medienwerk eingestuft werden, das der Anleitung terroristischer Straftaten dienen kann? Müssen Autoren von Chemie-Fachliteratur um ihre Zukunft bangen? Ist die Ausbildung zum Piloten eine spezifische Terrorvorbereitung?

Wie jeden letzten Dienstag im Monat lädt Georg Markus Kainz zum q/Talk ins MQ. Das Terrorismuspräventionsgesetz betrifft uns alle. Wie weit es die Tätigkeit von Vereinen und NGO's beeinflusst oder beendet, wird die Zukunft zeigen. Gesprächspartner werden dieses Mal Niklas Schinerl von Greenpeace und Elisabeth Grießler von Attac sein, um gemeinsam mit Georg Markus Kainz zu erkunden, inwieweit die ins Haus stehenden Gesetzesänderungen die Tätigkeit dieser Vereine betrifft und eventuell gefährdet.


Hintergrundlektüre

Terrorismuspräventionsgesetz samt Stellungnahmen:
--&gt; http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/ME/ME_00119/pmh.shtml

ORF: NGOs warnen vor Terrorismuspräventionsgesetz:
--&gt; http://orf.at/ticker/354555.html

Die Presse: Widerstand gegen Bandion-Ortners Anti-Terror-Gesetz:
--&gt; http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/533080/index.do</full></item></rdf:RDF>

