<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rdf:RDF xmlns="http://my.netscape.com/rdf/simple/0.9/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><channel><title>Quintessenz</title><link>http://www.quintessenz.at/</link><description>http://www.quintessenz.at/</description></channel><item><title>Am Ende der Leitung - Ergebnisse des q/uintessenz Science Fiction Wettbewerbs</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004457</link><short>"Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein." -- Perikles. 

Um von Autoren literarische Antworten auf die Frage nach der Zukunft des Datenschutzes und Privatsphäre zu geben, gibt q/uintessenz eine Science Fiction-Anthologie im Rahmen eines Wettbewerbs heraus. 

Aus den knapp 300 Einsendungen wählte eine Jury 27 Beiträge für das Buch und daraus drei Gewinner aus. Die Preisverleihung und Buchpräsentation findet am 30. September 2008 im Museumsquartier Wien statt.</short><full>Am Ende der Leitung - Ergebnisse des Science Fiction Wettbewerbs zu Bürgerrechten, Überwachung und Datenschutz

Webseite zum Wettbewerb: http://sf.quintessenz.at/

Vor 60 Jahren erschien George Orwells Überwachungs Dystopie "1984". Der Autor wollte damals vor den Gefahren einer umfassenden Überwachung in Händen eines totalitären Regimes warnen.

Ein wesentlicher Aspekt von Science Fiction ist die Warnung an die Gesellschaft. Dies spielt auch in der Rezeption von "1984" in der Gesellschaft bis heute eine Rolle. Durch bewußte Wahrnehmung eines Gefahrenpotenzials hat die Gesellschaft die Möglichkeit zu reagieren.

Wir erhielten aus den Beiträgen z.B. Antworten zu folgenden Szenarien:

- Wenn jeder jemand überwacht, wer hat dann noch Zeit, auf Auffälligkeiten zu reagieren?
- Was passiert, wenn man seinem persönlichen Überwacher ein Sandwich anbietet?
- Sind unauffällige Mitmenschen nicht eigentlich besonders gut getarnte Terroristen?
- Was ist das wirkliche Ziel einer automatischen Rechtschreibkorrektur?
- Warum ist das Finanzamt schädlich für Geburtstags-Überraschungen?

Die Gewinner und die Teilnehmer an der Anthologie wurden von einer fachkundigen Jury ermittelt:

Adrian Dabrowski, Verein Quintessenz
Franz Rottensteiner, Science Fiction Herausgeber und Kritiker
Christian Schmaus, Menschenrechts-Anwalt

Die Preisträger sind:

1. Preis: Florian Bayer mit "EWE (Everybody watches everybody)"
2. Preis: Reinhold Schrappeneder mit "Abteilung ÜBLDA&gt;"
3. Preis: Uwe Protsch mit "Null Punkte"

Die weiteren in der Anthologie vertretenen Autoren und Beiträge sind:

Matthias Beirau          Der Besucher
Muna Bering              Ohne Blutvergießen
Holger Dauer             Der kurze Sommer
Sascha Dickel            Panoptikum
Arno Endler              Meine Farbe ist Schwarz
Sarah Fiona Gahlen       Das Geheimnis
Reinhard Griebner        Dunkelmänner
Ulf Großmann             Verfahren
Katja Häuser             Kontrollierte Ahnungslosigkeit
Jürgen Hutschalik        Fünf
Mary Jirsak              Alles richtig
Carolin Keupp            Freie Meinungsäußerung
Michaela Kuich           Frau Mairand
Stephan Lack             Frittierte Belugas mit Ohren
Britta Martens           Sozialstaat 2200
Wendelin August Mayer    Digitale Blumen
Jochen Micknat           Pavels Hund
Markus Pausch            Sie sind nicht allein
Tobias Peterka           Tiamat 58A
Björn Schubert           Der Protokolleur
Achim Stößer             Der Imperativ von Brokkoli
Mirko Swatoch            Lauschangriff
Patricia Weidinger       Spiels noch einmal Sam
Felix Woitkowski         InEnerxy

Der Verein q/uintessenz gratuliert allen Teilnehmern herzlich.

q/uintessenz ist ein Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter, mit Sitz in Wien. Seine Aktivitäten umfassen unter anderem die Veranstaltung der Big Brother Awards Österreich, wo alljährlich die schlimmsten Sünder wider den Datenschutz Negativpreise bekommen.

Big Brother Awards Austria http://www.bigbrotherawards.at

Das Projekt "Am Ende der Leitung" wird von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) gefördert.

Rückfragehinweis:

q/uintessenz, Email: sf@quintessenz.at, Telefon: +43-699-81729005 </full></item><item><title>q/talk, Di, 29. Juli: "Achtung Privat" - der Film als Spiegel der Gesellschaft</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004456</link><short>Film kann als ein Spiegel der Gesellschaft gesehen werden und im Moment sieht man Big Brother immer öfter als Spiegelbild. Von der Verfilmung von George Orwells "1984", über "Gattaca", "Brazil" bis hin zu "Matrix" reicht die Bandbreite an Werken zum Thema. 

Kommenden Dienstag zeigt die q/uintessenz "Achtung Privat", einen Film von Martina Theininger (Buch und Regie), Ina Zwerger (Buch) und Kurt Mayer (Produktion) über den wir danach diskutieren werden. 

Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Datum: Dienstag, 29. Juli 2008. Zeit: 20.00 (Einlass 19.00). 
http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -&gt; Nr. 55. 
Referent: Martina Theininger. 
Moderation: Georg Markus Kainz.
http://www.quintessenz.at/d/000100004450 </short><full>Drei Wochen nach den Anschlägen am 11. September 2001 beauftragte der ORF eine Dokumentation zu Überwachung in Europa und dem  vermutlich bald einsetzenden Kahlschlag an Bürgerrechten.

In diesem Film setzt sich der Bürgermeister von Bruck an der Leitha bereits 2001 für eine Videoüberwachung am Hauptplatz ein, schließlich waren zuvor in nächtlicher Stunde Kürbisse, die von ansässigen Geschäftsleuten festlich, aber dennoch widerrechtlich angebracht worden waren, von Unbekannten deformiert worden.

2005 war mit den neuen Befugnissen des Sicherheitspolizeigesetzes die Forderung nach mehr Sicherheitsgefühl Realität geworden und der Brucker Hauptplatz wurde mit Überwachungskameras ausgestattet.

In Bruck ist im März 2008 ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 ein drastischer  Rückgang an Straftaten festzustellen. Innenminister Platter führt diesen Erfolg aber ausschließlich auf die Zusammenarbeit mit den östlichen Nachbarstaaten und der Schleierfahndung im Zuge der Schengen Erweiterung zurück.

Ein Fall, der einmal mehr zeigt, dass der Griff zu Überwachung vielmals mehr ein unreflektierter Impuls ist und in keiner Weise in Zusammenhang zu einer tatsächlichen Bedrohung oder Wirksamkeit steht.

In seinen weiteren Beiträgen nähert sich der Film vielen Aspekten der Überwachung von der Wiedereinführung der Rasterfahndung in Deutschland 2001 über das gedankenlosen Veröffentlichen von privaten Daten auf diversen Online Plattformen bis hin zu Echelon (ein Überwachungssystem der USA) in Bad Aibling, Deutschland.


Hintergrundliteratur:

* Kriminalitätsstatistik März 2008
--&gt; http://www.bmi.gv.at/downloadarea/krimstat/2008/krimstat_02_08.pdf

* ORF: "Achtung Privat" Was ist uns die Anonymität noch wert?
http://www2.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&amp;s=49534vvt

* Ö1, So, 18.12.2005 Sicherheit: Videoüberwachung wird ausgeweitet
  --&gt; http://oe1.orf.at/inforadio/59386.html?filter=0


Credits "Achtung Privat - Überwachungsautomatismen"

 -: Buch: Martina Theininger und Ina Zwerger
 -: Regie: Martina Theininger
 -: Produktion: Kurt Mayer Film
 -: Produktionsleitung: Nike Glaser-Wieninger
 -: Kamera: Helmut Wimmer
 -: Schnitt: Roland Freinschlag
 -: Ton: Heinz Kini
 -: Aufnahmeleitung: Florian Brandt


Mit der Veranstaltungsreihe q/talk lädt die q/uintessenz zu Fachvorträgen über die Themen Bürgerrechte und neue Technologien monatlich ins MQ Wien. http://www.quintessenz.at/

Mit freundlichen Grüßen
q/chris im Namen des Vorstandes</full></item><item><title>Google Analytics: Antidot gegen Datenschutz/immunschwäche </title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004420</link><short>
Nun werden also sämtliche Verkehrsdaten mitsamt den IP-Adressen aller Benutzer der Google-Tochter YouTube an den US-Medienkonzern Viacom ausgeliefert. Vielleicht kommt jetzt irgendwer schön langsam darauf, dass es zum Beispiel gar nicht gescheit ist, dass gegen 80 Prozent der reichweitenstärksten Websites im deutschen Sprachraum sämtliche Verkehrsdaten ihrer Benutzer via Google-Analytics in die USA weitergeben. Inzwischen sind bereits zwei deutsche Landesdatenschutzzentren hinter den betreffenden Websites her.</short><full>In Deutschland und in Österreich tun dies etwa Drei Viertel der reichweitenstärksten Online-Medien. Und das sind in der Regel Ableger von "Pressehäusern", die immer noch auf einem getrockneten Brei aus kleingeraspelten, toten Bäumen und alten Fetzen Nachrichten publizieren. 

Sie liefern somit Clickstraems, also Interessensprofile [samt IP-Adressen] ihrer User an Google, weil sie dafür gratis Statistiken [ohne IP-Adressen] kriegen.

Was für ein schöner Deal. Nur sind alle diese Daten in einem einzigen Datepool versammelt, der gehört Google und ist noch dazu in den USA.  

Wer also Online Nachrichten aus AT und DE online lesen will, ohne dass Google, oder sonstwer, einem dabei über die Schulter schauen kann, der/die nutze bei entsprechendem Bedürfnis einen Dienst wie notraxx.net.

Dessen Entwickler hat mit ontraxx.net maßgeblich zur Erkenntnis beigetragen, in welchem Ausmaß deutschsprachige Online-Medien User-Daten - verdeckt - an Google weitergeben.

Welchen Nachrichten-Websites man in dieser Hinsicht nicht vertrauen kann, verrät dieses Tool. Weltkarte klicken, Domain eingeben und runterscrollen  bis "externe Services", dann sieht man Details, wer aller mitliest.

Hier sieht man die Tracks
http://www.ontraxx.net/

Hier können andere nicht tracken
http://www.notraxx.net/

Datenschützer prüfen Google Analytics
https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20080807-google-analytics.htm

ULD: "Internet-Tracking und -Statistik? Ja, aber bitte datenschutzkonform!" https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20080709-tracking-datenschutzkonform.html







</full></item><item><title>Ab 27. Juni: Linuxwochen Linz - Kunst trifft Open Source</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004394</link><short>Medienkunst trifft auf die Offenheit der Freien Software. 

Spätestens seit Linus Torvalds Verleihung des Prix Ars Electronica haben
Open Source Software und Kunst in Linz ihren fixen Platz. 

Ab Freitag, dem 27. Juni, um 14 Uhr starten die Linuxwochen Linz in der
Kunstuniversität am Hauptplatz und laufen dort bis Sonntag, dem 29. Mai. 

40 Vorträge, Hacklabs und Workshops bieten Besuchern bei gewohnt freiem
Eintritt ein dichtes Programm an Open Source und angewandter Kunst.</short><full>Das ganze Programm unter: http://linz.linuxwochen.at

Treffpunkt für Anwender, Künstler und Techniker

Anwender, Künstler und Linux Experten einander näher zu bringen ist das erklärte Ziel der Veranstalter. Diese setzen sich selbst aus der Linzer Gruppe servus.at (Kunst und Kultur im Netz), der Abteilung zeitbasierte Medien der Kunstuni und dem Zentralen Informatikdienst der Uni zusammen.

"Linux zum Mitnehmen" und Linux Desktops für alle Schultypen

Ein eigenes Install-Labor soll Anwender dazu ermuntern Linux am eigenen Rechner auszuprobieren und diesen samt Linux mit nach Hause zu nehmen.

Für alle Schultypen geeignet, ist der Linux Desktop "desktop4education" und der Schulserver "server4education". 5000 DVD's samt Lehrbuch wurden bereits für den EDV Unterricht in Volksschulen bis HTL's produziert.

Mehr Infos auf: http://www.d4e.at und http://www.s4e.at

Ein Blick über die Schulter des Künstlers

Das Motto "art meets radical openness" der Linuxwochen Linz 08 erweitert  das Programm um Präsentationen und Performances von Künstlern, die sich ausschließlich mit der Entwicklung und Verwendung von Freier Software beschäftigen. Sie stellen vor Ort ihre Arbeitsweisen vor und lassen sich während der Produktion von Medien-Kunst über die Schulter schauen.

Für Interessierte gibt es während der gesamten Veranstaltung genügend Möglichkeit und Platz für spontane Worklabs, Hacklabs und Kontakte.

Animations-Kunst für Kids

Freuen darf man sich auch auf die Vorstellung des Projektes Machinimint. Machinimint ist eine "Multimediabox", die Kinder und Jugendlichen einen spannenden und zeitgemäßen Einstieg in die Welt des Open Source bietet. Die Box wird vom "Bundesministerium für Gesundheit, Famile und Jugend"
im Rahmen der Zweigstelle BUPP unterstützt.

Als Machinima bezeichnet man Filme, die mit Hilfe von Computerspielen produziert werden. Dieses Kunstwort setzt sich aus "machine", "cinema" und "animation" zusammen.

Ermäßigte Linux Prüfungen an der Kunstuni Linz

Auf den Linzer Linuxwochen werden heuer erstmals Linux Prüfungen vom unabhängigen Linux Professional Institute (LPI) angeboten. Der deutsche Verein LPI e.V. bietet als  neutrale und unabhägige Organisation eine Anlaufstelle für Linux und Freie Software im Bildungswesen.

Informationen unter: http://linz.linuxwochen.at/node/78

DMA - eine Eigenentwicklung der Kunstuni Linz

DMA, Digital Media for Artists, ist eine Plattform der Kunstuniversität und wird erstmals in der Version 2.0 vorgestellt. Diese weit über die Landesgrenzen bekannte Online-Plattform gibt Überblick, Know-How und Hilfestellung für den Softwareeinsatz in der Kunst-Produktion.

Die Online Plattform: http://www.dma.ufg.ac.at

Zahlen und Fakten:

Start: 27.06.- 29.06.2008
Wo: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 8, 4020 Linz
Infos: http://linz.linuxwochen.at
Live Stream: linz.servus.at/stream

Pressekontakt:

Rückfragen: presse-liwoli@servus.at
Christoph Nebel: 0650 7898376</full></item><item><title>Filesharing: Eltern haften /nicht/ für Ihre Kinder</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004389</link><short>Eltern sind nicht verpflichtet die Internetaktivitäten Ihrer Kinder lückenlos zu kontrollieren - das stellte der OGH in einem Urteil zum Thema Filesharing fest. Ein Tiroler Vater weigerte sich eine Unterlassungserklärung zu leisten und einen Vergleich mit der LSG zu schließen, ließ aber das Filesharing-Tool seiner Tochter entfernen. </short><full>
(...)
"Das bloße Zurverfügungstellen des Computers mit Internetzugang schuf zwar eine adäquate Ursache für die spätere Rechtsverletzung, der Beklagte musste aber mangels irgendwelcher Anhaltspunkte nicht damit rechnen, dass seine Tochter bei Nutzung des Internet in Urheber- und/oder Werknutzungsrecht eingreifen würde", führt der OGH aus. Die Funktionsweise von Filesharing-Systemen könne bei Erwachsenen nicht als bekannt vorausgesetzt werden, weshalb F. nicht habe wissen müssen, dass die Daten damit auch anderen zugänglich gemacht würden. "Er war daher auch nicht verpflichtet, die Internetaktivitäten seiner Tochter von vornherein zu überwachen. (...)Damit fehlen aber die Voraussetzungen für eine Haftung des Beklagten als Gehilfen in Bezug auf den Verstoß seiner Tochter im November 2006."
(...)

mehr:
Österreicher haftet nicht für Filesharing seiner Tochter 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/109846</full></item><item><title>q/talk, 24. Juni: Ist Windows Vista in der Stadt Wien unausweichlich?</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004388</link><short>Was haben die Deutschen, was wir nicht haben? 
München investiert in die lokale Wirtschaft statt in Windows-Lizenzen! 

Ort: Museumsquartier Wien, Electric Avenue, Raum D. 
Datum: 24. Juni 2008. Zeit: 20.00 (Einlass 19.00). 
Referent: Florian Schießl, Stadt München, Direktorium IT - Projekt LiMux. 
Moderation: Georg Markus Kainz q/uintessenz. </short><full>Was haben die Deutschen, was wir nicht haben?

München investiert in die lokale Wirtschaft statt in Windows-Lizenzen!

Datum: 24. Juni 2008, 20.00 (Einlass ab 19.00)
Ort: MQ Wien, Electric Avenue, quartier21, Raum D
Lageplan http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -&gt; Nr. 55

--&gt; http://www.quintessenz.at/d/000100004385

Die Stadt Wien migriert mit einem Auftragvolumen von rund 8 Millionen Euro dreiviertel aller PCs auf Windows Vista und gibt damit vielleicht dem Wiener Linux-Projekt "Wienux" den Todesstoß.

Fast zeitgleich vermeldet die Stadt München, dass sie bis Ende dieses Jahres auf 80% ihrer PCs Linux installiert haben wird und das Projekt "LiMux" erfolgreich fortgesetzt wird.

Die gesparten Lizenzkosten investiert München lieber in einheimische Softwarefirmen.

Die Münchner Stadtregierung und die IT Direktion hat mit ihrem Projekt "LiMux" (Linux in München) eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass auch eine Millionen Stadt ihre Systeme unter Linux betreiben kann.

Die Anwenderfreundlichkeit des Linux Basis-Clients wurde vom TÜV zertifiziert, denn Linux soll durch die Einfachheit der Bedienung überzeugen, so Florian Schießl, Projektleiter vom LiMux Projekt.

Als Dateiformate kommen ausschließlich "offene" Standards wie das "Open Document Format" von OpenOffice zum Einsatz. Denn das öffnet den Markt für lokale Anbieter und stärkt den Wirtschaftsstandort München. Ein Beispiel ist die Entwicklung der Vorlagenverwaltung Wollmux, die vor kurzem als Freie Software für andere Städte veröffentlicht wurde.

Hintergrundliteratur:

* LiMux auf Wikipedia
  --&gt; http://de.wikipedia.org/wiki/LiMux

* LiMux - Die IT Evolution
  --&gt; http://www.muenchen.de/limux

* Müncher Bürgermeister lehnt ISO-Standard für Microsoft's OOXML ab
  --&gt; http://www.heise.de/newsticker/meldung/105074

* Wien ersetzt Linux durch Windows Vista
  --&gt; http://www.pro-linux.de/news/2008/12762.html

* Schlag gegen Linux in Wien
  --&gt; http://futurezone.orf.at/it/stories/282671

Mit der Veranstaltungsreihe q/talk lädt die q/uintessenz zu Fachvorträgen über die Themen Bürgerrechte und neue Technologien monatlich ins MQ Wien. http://www.quintessenz.at/

Mit freundlichen Grüßen
q/chris im Namen des Vorstandes</full></item><item><title>q/talk, 24. Juni: Was haben die Deutschen, was wir nicht haben?</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004386</link><short>München investiert in die lokale Wirtschaft statt in Windows-Lizenzen! 

Ort: Museumsquartier Wien, Electric Avenue, Raum D. 
Datum: 24. Juni 2008. Zeit: 20.00 (Einlass 19.00). 
Referent: Florian Schießl, Stadt München, Direktorium IT - Projekt LiMux</short><full>Die Stadt Wien migriert mit einem Auftragvolumen von rund 8 Millionen Euro dreiviertel aller PCs auf Windows Vista und gibt damit vielleicht dem Wiener Linux-Projekt "Wienux" den Todesstoß.

Fast zeitgleich vermeldet die Stadt München, dass sie bis Ende dieses Jahres auf 80% ihrer PCs Linux installiert haben wird und das Projekt "LiMux" erfolgreich fortgesetzt wird.

Die gesparten Lizenzkosten investiert München lieber in einheimische Softwarefirmen.

Die Münchner Stadtregierung und die IT Direktion hat mit ihrem Projekt "LiMux" (Linux in München) eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass auch eine Millionen Stadt ihre Systeme unter Linux betreiben kann.

Die Anwenderfreundlichkeit des Linux Basis-Clients wurde vom TÜV zertifiziert, denn Linux soll durch die Einfachheit der Bedienung überzeugen, so Florian Schießl, Projektleiter vom LiMux Projekt.

Als Dateiformate kommen ausschließlich "offene" Standards wie das "Open Document Format" von OpenOffice zum Einsatz. Denn das öffnet den Markt für lokale Anbieter und stärkt den Wirtschaftsstandort München. Ein Beispiel ist die Entwicklung der Vorlagenverwaltung Wollmux, die vor kurzem als Freie Software für andere Städte veröffentlicht wurde.


Hintergrundliteratur:

* LiMux auf Wikipedia
  --&gt; http://de.wikipedia.org/wiki/LiMux

* Limux - Die IT Evolution
  --&gt; http://www.muenchen.de/limux

* Müncher Bürgermeister lehnt ISO-Standard für Microsoft's OOXML ab
  --&gt; http://www.heise.de/newsticker/meldung/105074

* Wien ersetzt Linux durch Windows Vista
  --&gt; http://www.pro-linux.de/news/2008/12762.html

* Schlag gegen Linux in Wien
  --&gt; http://futurezone.orf.at/it/stories/282671


Mit der Veranstaltungsreihe q/talk lädt die q/uintessenz zu Fachvorträgen über die Themen Bürgerrechte und neue Technologien monatlich ins MQ Wien. http://www.quintessenz.at/

Mit freundlichen Grüßen
q/chris im Namen des Vorstandes</full></item><item><title>Zu Gast beim Checkpoint FanZone</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004384</link><short>Überzogene Gewinnmaximierungs- und Sicherheitsmaßnahmen schrecken Kunden ab. Die Hochpreisalkohol gewohnten Schweden in Salzburg feierten trotz Sverige-Specials lieber außerhalb der Fanzone[1]. Die erste Tote in der Fanzone (in Wien) starb nicht etwa durch brandschatzende Hooligans sondern an den überzogenen Sicherheitsmaßnahmen.</short><full>Während der Belehrung über verbotene Gegenstände tastet mich der "Steward" aus. Stewards heißen die Securities in der FanZone. Die FanZone ist wiederum von einer Sicherheitszone umgeben, aber ganz Österreich gehört nicht mehr zur Schengenzone. 

Verboten sind so ziemlich alle Gegenstände die mit Sicherheit die Profite schmälern könnten. Dazu gehören Getränke, Feuerzeuge oder alle Kameras die von Ihrer Bauform so aussehen, als ob sie ordentliche Bilder machen könnten. Das andere Übliche sowieso.

Ich wünsch mir die alte tschechoslowakische Grenze des eisernen Vorhanges wieder her. Da hat man zwar lange warten müssen, aber ausgegriffen wurde ich trotz häufiger Reisen nie. 

Wirklich heimelig fühlt man sich in der Fanzone sowieso nicht. Es gibt keine Sitzgelegenheiten - nicht einmal Angeschraubte. Eine große Anzahl der Rettungseinsätze bezieht sich daher  auch auf Kreislauferkrankungen und Schwächeanfälle der zum Dauerstehen verurteilten Fans. Die erste Tote [2] starb nicht durch randalierende Hooligans sondern an einem Kreislaufkollaps. 

Weil die FanZone schon um Mitternacht schließt, verlagern sich das Feiern sowieso in die Innenstadt. Dort war der korrekte Umgang mit Sitzmöbel seltsamerweise bisher auch kein Problem.

Im hochsicheren UEFA-Gelände hat man auch gleich die Marktwirtschaft abgeschafft: Verkauft werden genau vorgeschriebene Produkte zu überzogenen Einheitspreisen. Selbst die Reihenfolge der Produkte im Kühlschrank ist vorgeschrieben. Wie das einer positive Assoziation beim Kunden förderlich sein soll, müsste eigentlich auch Carlsberg bezweifeln. Die Biermarke wird bei Markuntersuchungen in Österreich wohl auch in Zukunft unter der Sammelbezeichnung "Sonstige" geführt.

Die topographischen Verästelungen der Absperrgitter machen die Navigation rund um die FanZone nicht ganz einfach. "Ist hintern dem Zaun der russische oder der amerikanische Sektor?" frage ich einen Steward, nachdem ich mich wieder in eine Sackgasse manövriert habe. Er schmunzelt: "Weder noch". 

"Es ist der Europäische." fügt er langsam hinzu. Am Akzent erkennt man seine deutsche Herkunft. Sein schmunzeln ist schlagartig einem nachdenklichen Gesicht gewichen.

[1] http://salzburg.orf.at/stories/284542/ 
[2] http://wien.orf.at/stories/286181/

</full></item><item><title>Ein Jahr Linux in der Stadt München</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004383</link><short>Im Rahmen der Veranstaltung "Being Open About Standards" hat Münchens Oberbürgermeister Christian Ude vom erfolgreichen Einsatz von Limux, dem Müncher Linux, berichtet. Ude sieht in offenen Standards eine Chance für kleine und mittlere IT Unternehmen in Europa. 

Neelie Kroes, EU Kommissarin für Wettbewerb, hat ihn dazu eingeladen. Sie will mit offenen Dateiformaten den Wettbewerb fördern und kündigte an, die Vorgänge um die ISO-Standardisierung von Microsofts OOXML-Dateiformat zu untersuchen. Die Slowakei will in ihren Behörden und Ministerien gleich ganz auf offene Dateiformate setzen.</short><full>Slowakische Regierung will mehr offene Standards
http://www.pro-linux.de/news/2008/12787.html

Slowakischen Medienberichten zufolge plant die Regierung der Slowakei, zukünftig verstärkt auf offene Standards zu setzen und Formate wie DOC komplett aus den Amtsstuben zu verbannen.

Die im Zuge eines neuen "Nationalen Informationsplans" initiierte Gesetzgebung sieht vor, dass zukünftig die komplette Kommunikation in Behörden auf offene Standards setzen muss. Demnach sollen nur in ODF, PDF 1.3, RTF und HTML erstellte Dokumente von Behörden verarbeitet werden können. Das präferierte Format soll dabei PDF sein."

[ ... ]

OB Ude plädiert in Brüssel für offene Software-Standards
http://www.muenchen.de/Rathaus/dir/limux/publ/233950/ude_in_bruessel.html

Auf Einladung der EU-Kommissarin für Wettbewerb, Neelie Kroes, kam Oberbürgermeister Christian Ude nach Brüssel, um über Münchens sehr gute Erfahrungen beim Einsatz von freier Software und der Nutzung offener Standards zu berichten. Im Rahmen der Veranstaltung "Being Open About Standards" legte OB Ude dar, dass die Landeshauptstadt München durch ihre Entscheidung für freie Software und offene Standards den Wettbewerb im Softwaremarkt vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiver gestaltet.

[ ... ]

Münchens OB Ude wirbt in Brüssel für offene Standards
http://www.linux-magazin.de/news/muenchens_ob_ude_wirbt_in_bruessel_fuer_offene_standards

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hat auf der Veranstaltung "Being Open About Standards" von den Erfahrungen seiner Stadtverwaltung mit freier Software und offenen Standards berichtet.

Eingeladen hatte Neelie Kroes, EU-Kommissarin für Wettbewerb, und so standen wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund.

[ ... ]</full></item></rdf:RDF>

